Beschneidung der Rechte und andere Opportunismen -Teil 2

Oberrabbiner bei Beschneidung kompromissbereit

Um eine Lösung im Streit um die Beschneidung zu finden, reist Oberrabbiner Yona Metzger nach Berlin. Einen Kompromiss hat er schon im Gepäck: Die Beschneider sollen zukünftig eine medizinische Grundausbildung erhalten. von Franziska Broich / Financial Times Deutschland

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Kompromissbereit? Na, schau’n wir mal! Um das herauszufinden, ob da was dran ist, ist es erst mal angezeigt , den Artikel in kleine, leicht verarbeitbare Häppchen zu zerlegen, um dann nach besten Wissen und Gewissen juristisch / wissenschaftlich zu prüfen, ob die angekündigte Oberrabbin’sche Kompromissbereitschaft eine edle Tugend, oder vielleicht doch nur mit einem „schnöden ignorieren abendländischer Gepflogenheiten“ etikettiert  werden darf.

 

„Ich komme nicht hierhin, um zu streiten und mit dem Gericht zu diskutieren“, betonte er. Die Beschneidung, die am achten Lebenstag stattfinde, beruhe auf einer 4000-jährigen Tradition und sei „mehr als ein Symbol“ für das Judentum

 

Dass der Oberrabbiner nicht hierher kommt um zu streiten, dürfen wir ruhig mal so gelten lassen, denn im Zweifelsfalle genügt der Hinweis, dass zum Streiten mindestens Zwei gehören, und in unseren Breiten außerdem die Strafbarkeit der Körperverletzung für jeden Bürger gesetzlich gesichert ist und daher überhaupt nicht streitbar ist; und zweitens das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein Menschenrecht darstellt, welches wie das Erste,  unverhandelbar ist und bleibt bis in alle Ewigkeit. Das sind doch Werte, die zu bewahren es sich lohnt, oder?

 

Den Kompromiss hat Metzger sich so vorgestellt: Die Beschneider – Mohel genannt – werden zukünftig in einer berliner Schule von deutschen Ärzten und Rabbinern ausgebildet. Neben der theologischen Ausbildung erhalten sie auch einen medizinischen Grundkurs, um im Notfall erste Hilfe leisten zu können.

 

Ist er das? … Der Kompromiss! … Glaub ich kaum!  … Denn die erhoffte Zusatz-Ausbildung der Mohels zum ungestraften Schnippeln an den Vorhäuten kleiner Jungen, könnte locker als ein Erschleichen von Sonderrechten durch Ausnahmeregeln gewertet werden, als was es auch zu bewerten wert wäre, wenn da nicht sowieso von vornherein erkennbar wäre, dass dieses Ansinnen nicht des Pudels Kern trifft, namely, das Unverhandelbare – denn darum geht’s doch beim Kölner Urteil, oder, wie sehen Sie das?

 

Betäubt werden die Säuglinge traditionell nur mit einem Tropfen süßen Wein. „Eine Spritze fügt dem Kind mehr Schmerzen zu als die Beschneidung selbst“, sagte Metzger. Manche Beschneider würden aber verschiedene Puder und Sprays einsetzen, um lokal zu betäuben.

 

Wieder nicht des Pudels Kern. Die Frage des Schmerzes, ist genau jene Frage, welche uns bei der juristischen Prüfung auf Kompromissbereitschaft, wenig bis eigentlich gar nicht voranschreiten lässt, um nicht sagen zu müssen, die Frage, welche wir gleich mal außen vor lassen, weil uns ein acht Tage alter Junge sowieso nicht erzählen wird können, ob etwas sehr oder nur wenig  oder eben gar nicht schmerzt – Punkt

 

Dass die Jungen durch die Beschneidung traumatisiert würden, wies Metzger entschieden zurück: „Kein Jude in Israel hat wegen der Beschneidung ein Trauma erlitten.“

 

So, liebes Ober-Rabbinchen Metzger, aufgepasst!

Trauma kömmt aus dem Griechischen und bedeutet zuvorderst physische Wunde (durch Einwirkung äußerer Gewalt).

Mund wieder zu, weil es zieht! und weiter geht’s!

Erst in zweiter Linie beschreibt  „Trauma“ eine seelische Wunde, welche, im Falle der Beschneidung zwar möglich, jedoch nicht eindeutig nachgewiesen werden kann. Bleibt also bloß ein offenkundiges Faktum, und das müsste reichen, und zwar, das offensichtlich verursachte Trauma im ersten Bedeutungs-Fall, durch den barbarischen Vorgang, der Beschneidung. Noch Fragen? Na gut, dann – Punkt

 

Im Mai hatte das Landgericht Köln die Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen Gründen als rechtswidrige Körperverletzung gewertet.

 

Ganz genau! und das zu Recht. Weil ein Gericht nur dem Recht verpflichtet ist. Gefühlsduselei und Glaube hat nichts mit Rechtssprechung, sondern bestenfalls mit Willkür, zu tun.

 

Seitdem sind Ärzte verunsichert, ob sie strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie Kinder beschneiden

 

Ganz genau! und das zu Recht. Ich empfehle daher dringend, dass man Ärzten, welche unsicher sind, ob die Gesetze und die Menschenrechte Beachtung verdienen oder leider nicht, Diesen schon alleine aus Gründen der allgemeinen Sicherheit, und wegen des zu befürchteten Verstoßes gegen den geleisteten Eides, die Approbation entziehen muss – Punkt.

 

Am 19. Juli beantragten CDU/CSU, SPD und FDP ein Gesetz, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung ohne unnötige Schmerzen zulässt.

 

Wie ungeziemend! Die schon wieder!… Na, wer sagt’s denn: Schützenhilfe vom Regime. Legibus Solutus! Kein weiterer Kommentar notwendig, oder? Lasst uns lieber einen Blick auf Das riskieren, wie diese Verbrecher das auch gleich begründen.

 

Die Beschneidung ist elementarer Bestandteil der jüdischen Religion – vergleichbar mit der Taufe bei Christen

 

Very interesting and, I have to say, very revealing as well. I’m quite impressed! Das heißt also, dass es in der Tat Regime-Stützer gibt, die allen Ernstes, möglicherweise, und meistens sicher sogar vorsätzlich, behaupten, eine absichtliche Körperverletzung soll vergleichbar sein, mit dem Erhalt des Sakraments der Taufe, wie sie bei den Christen üblich ist.  Das kann doch nur die übliche dialektische Rabulistik von, hoch zu Ross sitzenden, und deswegen im Geiste erkrankten Atheisten sein, oder? Ein Grund mehr, diese Halunken nicht aus dem Blickwinkel zu verlieren bis hin zur Beseitigung derselben.

 

Einem Gesetz, dass die Beschneidung von Jungen erlaubt, steht Metzger positiv gegenüber: „Ich bin für jeden Weg, der nicht beschränkt Religion zu leben.“

 

Also jetzt schlägst 13. Haben Sie das gelesen? Nun gut, nach plaudern ist ungeziemend, daher versuche ich es mit meinen Worten zu interpretieren: „Einem Gesetz, dass die Körperverletzung von minderjährigen Jungen erlaubt, steht der Metzger positive gegenüber“. Da staunen Sie, what? Das also ist des Metzgers begehr.

Der hat doch noch was gesagt, oder? Aha, hab’s gefunden! … „Ich bin für jeden Weg, der nicht beschränkt Religion zu leben.“

„Für jeden Weg„, klingt schon einmal ganz gut, denn: der Weg ist das Ziel, auch wenn Dieses oft weit weg ist, mitunter sogar außerhalb unseres Kulturkreises und so darf es sein. Da schauen wir doch mal, ob sich daraus nicht doch noch ein Kompromiss ableiten lässt.

Conclusio:

Aufgrund des weiter oben beschriebenen Sachverhaltes der Unverhandelbarkeit hiesiger Gesetze, welche zum Schutze der Bürger geschrieben stehen, ist es angezeigt zu empfehlen, dass jedem Bürger es frei steht, sich der Wirkungskraft hiesiger Gesetze zu entziehen, in dem er seine Koffer packt, oder gerne auch packen lässt, um sich mit Samt und Allem, unverzüglich auf den Weg zu machen in Richtung jener Ländereien, welche sich tunlichst außerhalb des Wirkungsradius unserer verpflichtend einzuhaltenden Gesetzgebung zum Schutze der Bürger, befinden. That’s it ! – der Kompromiss

Was lernen wir noch?

Nicht die Ausnahme, sondern das Einhalten bestätigt die Regel / das Gesetz

mfg, die Wahrheitsfindung

 

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Definition:

Legibus Solutus = von den Gesetzen entbunden. (In feudalen Zeitaltern waren die Herrschenden den bestehenden Gesetzen nicht unterworfen)

 

 

 

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