kontra Beschneidung

Es herrschen zur Zeit rege Diskussionen im Netz, ob die Beschneidung (entfernen der Vorhaut beim Jungen) für religiöse Riten legalisiert werden soll oder ob grundsätzlich das Recht auf die körperliche Unversehrtheit das Maß der Dinge sein soll.

Woran glauben eigentlich die Befürworter eines derart irreversiblen destruktiven Eingriffs in das Leben eines Menschen? An die Richtigkeit ihrer Ideologie, an die Rechtschaffenheit ihrer Religion? Der Glaube an  Gott steht dabei offensichtlich nicht im Vordergrund.

Sind wir nicht alle Kinder Gottes? Wir sind doch Kinder Gottes, oder? Würde Gott die Knaben beschnitten zur Welt kommen lassen, wenn Gott daran so viel gefallen fände? Ich denke, Gott würde die Knaben beschnitten zur Welt kommen lassen, wenn er bloß daran gefallen fände. Gott tut dies aber nicht, obwohl Gott das spielend könnte.

Kann es sein, dass die Befürworter der Beschneidung danach trachten, nur ihrer eigenen Anschauung genüge zu tun,  ihre Anschauung zu befriedigen, indem sie den Mit-Menschen physisch formen, also verändern, da die Beschneidungsbefürworter eben der schier unkorrigierbaren Ansicht sind, also fest daran „glauben“, dass sie nur beschnitten Gott gefallen werden? Ein Opfer darbringen, sozusagen.

Ich bezweifle den Glauben an Gott bei Jenen, welche ständig  so unübersehbar das durch Gott Geschaffene in Frage stellen.

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22 Responses to kontra Beschneidung

  1. Einem bekannten deutschsprachigen Blog, wo der dringende Verdacht der Volksverhetzung angezeigt scheint, habe ich diesen Kommentar hinterlassen. Aus Gründen der Ethik und Moral verzichte ich ausdrücklich auf die Nennung des besagten Blogs um mich nicht indirekt der Beihilfe zur Straftat Volksverhetzung schuldig zu machen.

    —————
    Das folgende war mein Kommentar in ungekürzter Fassung:

    Eigentlich möchte ich gar nicht wirklich haben, dass sie diesen Kommentar freischalten, weil ich in kleinster Weise mit all den kommentierenden Volksverhetzern (ein noch gültiger Straftatbestand), einschließlich Ihrer Wenigkeit, im selben Atemzug auf einem derart nach Selbstgerechtigkeit nur so vor sich hin strotzenden Medium in Erscheinung treten will.

    Was ist, bitte sehr, an den Unmutsäußerungen der von Ihnen zusammengetragenen Kommentare zu bemängeln? Wollen Sie in der Tat behaupten, dass es sich bei diesen Menschen um sogenannte Antisemiten handelt? Wenn ja, dann haben Sie dringenden Aufholbedarf, was dass erkennen von Hassbotschaften betrifft, dass Sie künftig hin besser unterscheiden lernen, zwischen Gegnern einer Körperverletzung und den sogenannten Antisemiten

    Ein Tipp: tapferimnirgendwo.wordpress.com/hassmails

  2. alice sagt:

    Ha! Diesen Ihren Kommentar habe ich mit Wohlwollen beim wuermle gelesen. Seit dieser ollen Karikatur auf H.Cs Gesichtsbuchseite läuft er ja wieder zur Hochform auf. Armer, kranker, verbiesterer Mensch.

    • Ja, deren Wurmbefall begünstigt scheinbar nur die Volksverhetzung und Lüge. Wird auch Irgendwo im Nirgendwo zu entwurmen sein. Eins nach dem Anderen!

      mfg, die Wahrheitsfindung

    • Ich habe denen gleich noch zwei Kommentare hinterlegt zu den sogenanten Hassmails

      Nr. 1

      Jetzt haben Sie’s jedoch nicht so gemeint und rudern zurück?

      Na, ja … Obolus … wenn Sie öfter mein Blog lesen würden und das täte Ihnen gut, wäre auch ihnen aufgefallen, dass Sie noch immer nicht auf dem Laufenden sind, was bei Ihrer Arroganz auch niemandem zu wundern sollte.

      mfg, die Wahrheitsfindung

      ———–

      Nr.2

      Ein klein wenig neidisch bin ich ja schon. Ständig mühe ich mich ab, Leuten eine reinzuwürgen und bebildere das sogar hübsch

      Nicht notwendig, Herr Michael, Neid wäre der falsche Weg. Sie kennen wahrscheinlich nicht die richtigen spin doctors, oder? der Spezialist “aristobulus” sollte somit Ihr Ansprechpartner sein.

      In mindestens 5 der gefaketen Kommentare konnte ich eindeutig seine Handschrift wieder erkennen. Nr. 2; Nr. 5; Nr. 7; Nr. 10; Nr. 12

      Sollten Sie dazu noch Fragen haben, bin ich gerne bereit, all Ihre Zweifel durch professionelle Aufklärung zu zerstreuen.

      mfg, die Wahrheitsfindung

      Ja, mfg die Wahrheitsfindung

  3. konsumtrottel sagt:

    kann mich auch an diesen kommentar erinnern, da ich darauf bezugnehmend gepostet habe; wurde allerdings nicht freigeschaltet…..

    heute auf tapfer in neverländs gelesen. dieser blog müsste auch mal seziert werden ob seiner systematisch rabulistischen verdrehungen.

    ansonsten:

    gratulation zum interessanten blog. endlich auch mit etwas österreich-bezug.

    • heute auf tapfer in neverländs gelesen. dieser blog müsste auch mal seziert werden ob seiner systematisch rabulistischen verdrehungen.

      Eine gute Idee, das habe ich auch vor, den diese Fritzen werden mir schon ein wenig zu Aristobulus – und das brauchen wir hier nicht in Österreich. Sie haben sicherlich nicht überlesen, welch Schwierigkeiten dort herrschen, das Wort „Wahrheitsfindung“ zu schreiben; kein Wunder, mit Wahrheit haben diese Rabulisten auch nie was zu tun gehabt.

      Übrigens: Freut mich Sie als neuen Gast begrüßen zu dürfen 😉

      mfg, die Wahrheitsfindung

  4. Immer her mit der „professionellen“ Aufklärung.

    • konsumtrottel sagt:

      was mir auf ihrem blog unangenehm aufgefallen ist, dass sie egal bei welcher gesellschaftlichen Frage stets den versuch machen, künstlich eine minderheit zu schaffen, die natürlich zu schützen ist. ^^ sie bringen auf diese art immer mehr unzufriedene in die welt. leute, die davor durchaus ausgeglichen waren, werden durch ihr professionelles protestiergehabe zu opfern stilisiert. dividere et impera at it’s best.

    • very Interesting! and,.. …Sind Sie der bloße Botengänger von Herrn „Michael Pliwischkies“, (an den war schließlich mein Aufklärungs-Angebot adressiert) oder ist Michael Pliwischkies bloß ein anderes „Pseudonym“, für Herr „Gerd Buurmann“ ???

      mfg, die Wahrheitsfindung

  5. Ich brauche keine Pseudonyme außer: ich bin Gerd Buurmann und Tapfer im Nirgendwo. Das reicht mir.

    • Tapfer im Nirgendwo, Das reicht mir.

      Tapfer zu sein, würde auch vollkommen reichen, ja sogar als edle Tugend angesehen. Schau’ma mal, ob da was dran ist.

      Erste Übungseinheit:

      Beweisen Sie Tapferkeit, Herr Buurmann! Sollten Sie irgendwo noch Eier verspüren in Ihren Hosen dann, bitteschön, entgegnen Sie mit aller Entschiedenheit all diesen aristobolusen Unruhestiftern und yael-ischen Streithanseln, welche sich so selbstgerecht, weil selbstverliebt auf ihrem Blog tummeln, nicht durch Zensur oder Verdunkelung durch Löschung oder Platzverweise, sondern indem Sie sich von Denselben nicht länger für deren sinistere Zwecke instrumentalisieren lassen. Nicht nur Ihretwegen, Herr Buurmann, sondern und vor allem der vielen friedfertigen Mit-Menschen wegen, zu denen auch die Gottes gläubigen Juden zählen.

      mfg, die Wahrheitsfindung

      P.S.: Oder sie bezeichnen ihr Blog mit: „Feige aus dem Untergrund“ Und hören Sie endlich auf, sich selbst zu bemitleiden.

    • edwige sagt:

      An „Tapfer im Nirgendwo“

      Der wahrheitssuchende und offenbar auch fündige Blogbetreiber hat schon recht. Denn wie ich oben bereits schrieb, wäre ich ohne diese wiederholten und unablässigen Schmutzkampagnen in Österreich noch immer ein linksorientierter, mediengläubiger Gutmensch wie er im Buche steht. Wobei ich sagen muß, dass ich mich nach wie vor für Gerechtigkeit einsetze und stets ein Fürsprecher der Benachteiligten bin. Denn diejenigen, die stets überall den „Nazi“ sehen, haben nicht das Monopol auf Menschlichkeit gepachtet.

      Und da stellt sich ja wirklich die Frage: Ist es so beabsichtigt? Sollen mit aller Gewalt, verbaler und nonverbaler, die Gräben (noch weiter) aufgerissen und Radikale herangezüchtet werden?

      Gruß edwige

  6. Schulamith sagt:

    Sie haben mich vergessen, Schluchtenkacker.
    Kleiner Tip: Bleiben Sie auf Ihrem Blog und schreiben anderen nicht vor, wie sie ihren Blog zu führen haben.
    Die Zeiten sind vorbei, daß man Juden den Mund verbietet, auch wenns der Schluchtenkacker bis heute nicht mitbekommen hat.
    Und Tschüß, du armes österreichisches Opferlamm.

    • Hallo, Ist da jemand?

      Dürft sich einer verYAELt haben; wird sich schon wieder melden, wenn’s was wichtiges war

      mfg, die Wahrheitsfindung

    • Opferlammus austriakus sagt:

      hahahaha!! Klischee, lass‘ naaaach!!!

    • Schulamith sagt:

      Besser agieren wie eine Yael als sich mit jemanden abzugeben, der zugibt, früher gern mal bei der revisionisten und rechten Internetseite Killerbiene geschrieben zu haben und sich als Wahrheitsfindung ausgibt. Wie die aussieht, ist spätestens jetzt klar. 😀

    • edwige sagt:

      Ach! Und die Wahrheit findet sich nur in der linken Hemisphäre des Universums?

    • Schulamith sagt:

      Sagt wer? 😀

  7. edwige sagt:

    Geht’s ein bisschen konstruktiver?

  8. Opferlammus austriakus

    Klischee, lass’ naaaach!!!

    Nicht doch! Kilischees brauchen Diese mehr, als die pure Realität / Wahrheit. Klischees verwenden diese Individuen, um unbedarfte Menschen zu unterdrücken, um unbedarfte Menschen zu täuschen / zu belügen, um unbedarften Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, um unbedarfte Menschen zu diskriminieren, indem Diese dreist in die Opferrolle schlüpfen um bei unbedarften Menschen Mitleid zu erschleichen, so dass unbedarfte Menschen sich schuldig fühlen und durch diese suggerierte Schuld deswegen aus ihrer eigenen Mitte vertrieben sind. usw.

    mfg, die Wahrheitsfindung

    • purple sagt:

      Muß das sein? So harte Bandagen am heutigen Weltfriedenstag? Aso, der ist gar nicht heute! Na, dann…………

      by the way
      Es gibt schon für alles einen Tag, angefangen von Nichtraucher- bis zu Nacktschnecken-Tag. Wieso. zum Geier, gibt es keinen FRIEDENS-TAG ???

    • Wieso. zum Geier, gibt es keinen FRIEDENS-TAG ???

      Würde man hergehen, und diesen „FRIEDENS-TAG“ ein bisschen zerknüllen, anschließend ein wenig in die Englishe Sprache tauchen, wieder entknittern, dann käme dabei was heraus, was auch sehr viel mit Frieden zu tun haben soll – meinen manche sogar

      Peace-tag = Friedens-Schildchen, welches die Amerikaner ihren invasiven Angriffskriegen umhängen.

      Was lernen wir dabei: Auch das gibt es schon des längeren

      mfg, die Wahrheitsfindung

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